Verschlechtert sich denn die Erschließung der Innenstadt nicht durch den Tunnel?

Nein, weite Teile der Innenstadt liegen schon heute im Einzugsbereich von mehr als einer Station. Der Ernst-August-Platz zum Beispiel ist von den Stationen Hauptbahnhof und Kröpcke in etwa drei Minuten zu Fuß zu erreichen. Kunden, die in der Stadt einkaufen möchten, nutzen heute zusammen mit Steintor hauptsächlich diese drei Innenstadt-Stationen.

Die 2009 eröffnete Ernst-August-Galerie wird in alternativen Plaungen gerne als der Nabel von Hannover präsentiert, an der alle Fahrgäste direkt vor der Tür aussteigen müssen. Dass die Verkehrsprobleme vor dem Haupteingang der Galerie durch oberirdische Führungen drastisch verschlimmert werden, liegt aber deutlich auf der Hand. Durch verbesserte neue Ausgänge an der Station Hauptbahnhof im westlichen Bereich der D-Bahnsteige werden der Bereich ZOB und auch die Ernst-August-Galerie ebenso gut erschlossen.

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